Anna Amalia und Goethe

in Weimar

Gertrud Kolmar 1894 – 1943

  Tagung

Fremd unter den Menschen: Die Dichterin Gertrud Kolmar, 18.-21. März 2010

Unter der Schirmherrschaft von: Dr. h.c. Johannes Gerster, Präsident der Deutsch-Israelischen Gesellscha e.V.

Gertrud Kolmar, geboren am 10. Dezember 1894 in Berlin, ermordet im März 1943 in Auschwitz, gehörte und gehört zu den mehrfach Ausgegrenzten: als Frau, als Jüdin, als Dichterin. Zum einen hatte sie im NS-Regime zunehmend keine Möglichkeiten der Veröentlichung und wurde schließlich deportiert, zum anderen sind ihr Leben und Werk noch heute weitestgehend unbekannt. Die klassischer Formbewusstheit verpflichtete Dichterin schuf ein leidenschaftliches Oeuvre von erregender Modernität in Fragestellung wie Metaphorik. In Fachkreisen gilt sie längst als eine der hervorragenden Dichterpersönlichkeiten in deutscher Sprache. Erstmals widmet sich eine große internationale Tagung mit über 60 Mitwirkenden aus zwölf Nationen Gertrud Kolmars Leben und Werk.

 

Idee und Projektleitung: Dr. Ettore Ghibellino, MJur (Oxford), Anna Amalia und Goethe Akademie zu Weimar

Wissenschaftliche Leitung: Prof. Dr. Ilse Nagelschmidt, Leipzig, Dr. Johanna Woltmann, Arnbach, Prof. Dr. Jochanan Trilse-Finkelstein, Berlin

In Kooperation mit: Hebrew University of Jerusalem, Bauhaus-Universität Weimar – Fakultät Medien, Europäisches Informationszentrum in der Thüringer Staatskanzlei, Deutsch-Israelische Gesellschaft e.V., Cambridge University Press, ACC Galerie Weimar, Jugend- und Kulturzentrum »mon ami« Weimar

 Tagungsband I

Tagungsband II

Ilse Nagelschmidt/Almut Nickel/Jochanan Trilse-Finkelstein (Hrsg.)

Erscheint zur Leipziger Buchmesse 2013 beim Verlag Peter Lang

 Videoblog-Impressionen